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Prof. Dr. Dr. med. Johann A. Bauer

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Fibromyalgie: Neue OP kann helfen

Über 1,6 Millionen - davon 80 Prozent Frauen (!) - leiden in Deutschland unter dem Fibromyalgie-Syndrom (FMS). Wandernde Muskelschmerzen, ständige Müdigkeit, chronische Kopf- und Rückenschmerzen machen den Betroffenen das Leben zur Hölle. Nur wenige Ärzte können die richtige Diagnose stellen. Oft werden aus diesem Grund die Patienten als Simulanten abgestempelt.
Prof. Dr. Johann Bauer - ein Münchner Chirurg - hat eine Methode entdeckt, wie er Fibromyalgie sicher erkennt und mit einer eigens entwickelten OP-Methode erfolgreich behandeln kann.

Brigitte Grooten

Für Brigitte Grooten (51) aus Bilshausen (Niedersachsen) ist jede Alltagssituation eine Qual. "Manchmal kann ich mir nicht einmal mein Brot schmieren oder die Kaffeetasse halten", sagt sie. "Als ich mit 14 Jahren meine Lehre als Einzelhandelskauffrau begann, fing es an", sagt Brigitte Grooten. Gleichgewichtsstörungen, Schwindelgefühle, Schmerzen im Rücken und Schlafstörungen. Eine Ärzte-Odyssee mit Untersuchungen begann. Erfolgslose Medikamentenbehandlungen, Spritzen und vielen nutzlosen Operationen waren die Folge. "Doch die Schmerzen blieben und wurden im Laufe der Jahre immer schlimmer", sagt Brigitte Grooten.

Die Ärzte unterstellten ihr oft, dass sie simuliert, weil sie die Ursache der Schmerzen einfach nicht finden konnten. Brigitte Grooten musste letzlich auch ihre Arbeit aufgeben. Als Frührentnerin ist sie immer isolierter. Wie es so ist, ziehen sich auch Freunde und Verwandte zurück. "Wer will auch schon mit einer chronisch Kranken zu tun haben? Fast kein Tag verging ohne Schmerzen". Nur die eigene Familie hält zu ihr, kümmert sich um den Haushalt und begleiten sie zu ihren zahlreichen Arztterminen. "Ich war so verzweifelt, dass ich manchmal am liebsten tot wäre", sagt Brigitte Grooten.

"Sie haben Fibromyalgie" stellt ein Arzt endlich die richtige Diagnose. Brigitte Grooten sagte es zuerst nicht viel. "Fibromyalgie ist eine Krankheit, die seit Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal diagnostiziert wurde und ist immer noch fast unerforscht", sagt ihr Hausarzt Dr. Matthias Diedrich. Er verschreibt Brigitte Grooten pflanzliche Aufbauspritzen für die Psyche und Schmerzmittel, nimmt sich aber auch Zeit für lange Gespräche. Aber die Schmerzen bleiben nicht nur, sondern werden schlimmer. "Nun wusste ich ja wenigstens, was ich habe und merkte auch, dass ich nicht allein unter dieser Krankheit leide", sagt Brigitte Grooten.

"Durch andere Betroffene erfuhr ich von einer neuen OP-Methode bei Fibromyalgie in München." Prof. Dr. Johann Bauer (56) hat in seiner langjährigen Operationspraxis als Hand- und Fußchirurg eine sichere Diagnose und ein Operationsverfahren entwickelt, mit dem er Fibromyalgie-Patienten von ihren Schmerzen befreit. Es basiert auf Erkenntnissen aus der chinesischen Akupunktur-Medizin. Der Körper ist durchzogen von Energiebahnen - den Meridianen - auf den Akupunkturpunkte sitzen. "Diese Punkte sind nichts als kleine Löcher, aus denen Gefäß- und Nervenbündel austreten, die die Haut und Unterhaut versorgen", sagt Prof. Bauer. "Sind Diese Löcher verklebt, so verursachen sie bei Fibromyalgie-Patienten die Schmerzen."

"Prof. Bauer führte zunächst ein längeres Gespräch mit mir" so Frau Grooten. "Die meisten Patienten haben eine mehr oder weniger lange Leidensgeschichte hinter sich", sagt Prof. Bauer. Und weiter: "Sie werfen mit medizinischen Fachausdrücken nur so um sich, die sie oft selbst gar nicht verstehen. "Aus diesem Gespräch", so Prof. Bauer, "erfahre ich die Lebens- und Leidensgeschichten meiner Patienten. Es ist in diesem Gespräch wichtig, die Krankheits-Geschichte, die mit den Fibromyalgie-Symptomen zum Teil bereits in der Kindheit oder frühen Jugend begann, kennen zu lernen", sagt der Professor.

Die Leidengeschichten sind meistens die gleichen, wie bei Brigitte Grooten. Die Menschen leiden seit Jahrzehnten, waren bei dutzenden Ärzten, kennen jedes noch so starkes Schmerzmittel, haben oft unnütze Operationen hinter sich und sind verzweifelt, weil nichts hilft.

Nach dem Gespräch wird Brigitte Grooten untersucht. Dabei teilt Prof. Bauer den Körper mit gedachten Linien - einer horizontal und einer vertikal - in zwei obere und zwei untere Teile, sogenannte Quadranten auf. Durch leichten Druck sucht Prof. Bauer entlang der Meridiane nach Schmerzpunkten. Die Schmerzpunkte werden genau vermerkt. Nach so entstandenem Schmerzbild kann Prof. Bauer sehen, welcher Quadrant betroffen ist.

"Bei mir waren es alle vier", sagt Brigitte Grooten. Sie wurde im Frühjahr am ersten oberen Quadranten operiert. Die (ambulante) Operation dauert ca. 90 Minuten. Durch einen kleinen Hautschnitt am Ellbogen werden die verklebten Akupunkturlöcher ausfindig gemacht, gereinigt und - wenn nötig - vergrößert. "Ich spürte bereits nach der ersten Operation Erleichterung" sagt Frau Grooten. "Meine Rückenschmerzen sind verschwunden. Das Stützmieder, das ich jahrelang tragen musste, brauche ich jetzt nicht mehr", sagt sie glücklich. Auch die zweite Operation im Herbst war erfolgreich: "Ich hatte schmerzende, steife Beine, immer wenn ich länger gesessen oder gelegen habe. " Das war jetzt weg. Endlich konnte sie wieder durchschlafen und besser gehen. "Im nächten Jahr lasse ich mich noch an den beiden unteren Quadranten operieren", sagt Brigitte Grooten, obwohl sie die Kosten (2000 Euro pro OP) selbst zahlen muss. Leider erkennt die Krankenkasse diese Behandlungsmethode noch nicht an.

"Aber das ist es mir wert", sagt Brigitte Grooten. "Endlich werden die Schmerzen weniger und es wird mir geholfen. Auch mein Hausarzt Dr. Diedrich ist mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. Natürlich sind die Schmerzen noch nicht ganz weg, aber mir geht es besser. Ich denke: Wer heilt hat Recht, und das ist bei mir der Fall."

Brigitte Grooten

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Weitere Informationen über Fibromyalgie erhalten Sie über
Patientenhilfe Fibromyalgie Deutschland e.V.
Steinachstraße 2, D-97082 Würzburg
Telefon: 0931 - 452 8920
Internet: www.fibromyalgie-patientenhilfe.de
eMail: office@fibromyalgie-patientenhilfe.de

In seinem Buch "Fibromyalgie – Heilung ist möglich" stellt
Prof. Bauer seine Diagnose und Behandlungmethoden vor
ISBN-Nr.: 3-426-66747-9, Knaur-Verlag, 14,90 Euro
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