Diagnosen, die häufig anstelle der Fibromyalgie gestellt werden:

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In der Regel sind Laboruntersuchungen "oB", d.h. "ohne
Besonderheiten"
, insbesondere können keine Verände-
rungen nachgewiesen werden, wie beim klassischen
Rheuma - der Chronischen Polyarthritis (CP). Diese richtige
und wichtige Tatsache führt dazu, dass vereinfachend vom
"falschen Rheuma" gesprochen wird.

Häufige Diagnosen sind: Schulterarthrose, HWS/RWS/LWS-
Syndrom, Rückenleiden, vorgewölbte Bandscheiben ("noch"
nicht OP bedürftig, weil keine "echten" Bandscheibenvorfälle),
ISG-Arthrose, Facettensyndrom, Hüft- und Kniegelenks-
arthrose, Trochanterodynie, Achillodynie, Fersensporn, Senk-
spreizfuss. Aber auch Osteoporose und Multiple Sklerose!

Die von den Patienten am meisten gehasste und gefürch-
tetste Diagnose ist die "somatoforme Störung ", weil diese
in der Umgangssprache der Patienten und insbesondere ihres
Umfeldes übersetzt wird mit "Alles Psyche!" und die Patienten
Demütigungen am laufenden Band aussetzt. Dabei ist die De-
pression als reaktive Neurose auf die Schmerzen aufzufassen.