Beispiel eines typischen Verlaufes bei schwerer Fibromyalgie

(Befall aller vier Quadranten).

Bei der Erstuntersuchung legte die Patientin drei Blätter mit jeweils drei Skizzen vor:

Blatt 1 zeigt den Beginn der Erkrankung nach einem Autounfall vor 20 Jahren.

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Blatt 2 zeigt die Verschlimmerung "con el tiempo".

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Blatt 3 zeigt den Zustand am Untersuchungstag vor der Operation.

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Besonderheit: Die Erkrankung begann am oberen rechten Quadranten. Am Untersuchungstag klagte die Patientin jedoch über stärkste Schmerzen im rechten unteren Quadranten. Entsprechend waren auch die Tenderpoints am rechten unteren Quadranten am meisten druckschmerzhaft. Aus diesem Grund wurde von der Regel, nach der man den Quadranten als ersten operieren muss, der als erster erkrankt ist, abgewichen. Im November 2010 wurde dann der Quadrant operiert, der vor der Operation am meisten Schmerzen bereitete.

Blatt 4 zeigt die starke Abnahme der Symptome nach der Operation am rechten unteren Quadranten. Im November und Dezember waren 80% der Syptome verschwunden.

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Blatt 5 zeigt die allmähliche Rückkehr eines Teiles des Beschwerdenbildes. Die Farbmarkierung vom Gelb ins Rot symbolisiert die Zunahme. Bemerkswert ist, dass sie sich erneut vom rechten oberen Quadranten ausbreitet. Januar wird schlimmer, Februar schlimmer als Januar.

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Blatt 6 zeigt die Ausbreitung des Beschwerdebildes im März und April. Man könnte meinen, dass im April alle Beschwerden zurückgekehrt seien. Das ist aber nicht korrekt. Die Beine sind im Vergleich zu Blatt 3 relativ frei.

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Aus dem geschilderten Verlauf ergab sich logischerweise, dass die zweite Operation am rechten oberen Quadranten durchgeführt werden musste.

Die Patientin hat die zweite Operation im Mai 2011 gut vertragen. Sie wird genauso präzise wie bisher den Heilungsprozess in Bildern dokumentieren.

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Es ist abzuwarten, ob sie alle 4 Quadranten-Operationen brauchen wird. Auf alle Fälle hat sie verstanden, dass es Unsinn wäre, die operative Behandlung vorzeitig abzubrechen. Die Zusammenhänge sind schwer zu verstehen. Deshalb können Aussenstehende wie zum Beispiel nicht informierte Hausärzte, Versicherungsärzte, Fibromyalgie -Vereinigungen und Rheumatologen oder der Medizinischer Dienst die Sachlage gar nicht beurteilen.

Bei der operativen Behandlung der Fibromyalgie (Quadrantenintervention nach Bauer) handelt es sich um die chirurgische Einflussnahme auf die neuropsychologische Repräsentation der durch das Entrapment der kleinen peripheren Nerven verursachte Fehlmeldungen und Fehlallokationen.

Siehe dazu auch das Dokument "Sinn und Zweck der Quadrantenintervention auf einen Blick" unter dem folgenden Link: www.fms-bauer.com/downloads/FMS-Poster-DE.pdf

© 2011 Angela Escribano Perez (Bilder)